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Zurück zur Übersicht :: Druckversion Was ist am G-8-Gipfel zu kritisieren? GegenStandpunkt
– Kein Kommentar! im Freien
Radio für Stuttgart vom 30. Mai 2007 Was ist am G-8-Gipfel zu kritisieren? Teil IKurzbeschreibung: Das Geschäft, das die mächtigsten Staaten der Welt machen, hat „unschöne Nebenwirkungen“: Klimazerstörung, Hunger, Armut. Über diese „Kollateralschäden“ streiten sie sich. Die Protestbewegung zeigt die Übel der Welt auf, all die Tatsachen an Krieg, Hunger, Umweltzerstörung, Flüchtlingen. Doch wie will man gegen die Urheber vorgehen, ohne die Gründe und Zwecke, die Interessen, die dabei am Werk sind, zu benennen? Anhören: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=17146 * Teil IIKurzbeschreibung: Die Alternativen, die die Kritiker in ihrem Aufruf aufzeigen, sind sehr nah an den offiziell, von den G8 entdeckten Erfordernissen. Das ist kein Zufall: sie beginnen mit der Anklage, was die 8 mächtigsten Staaten alles anrichten, und machen so weiter, ob sie ihrer Aufgabe gewachsen sind, die sie eigentlich hätten und erfüllen müssten, um bei den Alternativen zu landen, wie der Kapitalismus doch auch ganz anders gehen könnte. Anhören: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=17149 * Teil IIIKurzbeschreibung: Die Kritiker erklären nicht, warum die Mächtigen Staaten Kriege machen, sondern erklären, warum sie keinen Frieden machen - das ist ein Unterschied. Dabei kommen sie auf zwei Erklärungen: 1. Neoliberalismus hält die Staaten davon ab; 2. sie habens mehr mit dem Wohl der Konzerne statt mit dem Gemeinwohl. Die Übel, die die 8 mächtigsten Staaten auf der Welt anrichten, werden aufgezeigt. Die richtige Frage wäre dann doch eigentlich: warum können sie das denn? Woher haben sie die Macht dazu? Der Protest tut in seinem Aufruf was anderes, er fragt: sind die legitimiert, dürfen die das? Anhören: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=17150 Lesetipp: Zu den Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm: Die Chefs der großen Nationen, die den Weltmarkt und die
Weltpolitik bestimmen, treffen sich wie jedes Jahr; diesmal unter deutscher
Leitung an der Ostsee. Und eine breite Protestbewegung macht demonstrativ klar,
was sie von der „Ordnung“ hält, die diese Mächte dem Globus aufnötigen: Gar
nichts. Erscheint am 15. Juni 2007 in GegenStandpunkt 2‑07 GegenStandpunkt 2‑07 ist ab 15. Juni 2007 im Buchhandel und beim GegenStandpunkt Verlag erhältlich. Zurück zur Übersicht :: Druckversion | |||